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	<title>Comments on: Gesundheitssystem Quo Vadis</title>
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	<description>Web2.0, Plone, Second Life, New Marketing, Data Portability</description>
	<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 07:11:41 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>By: Episode 15 &#8211; Web of Identities</title>
		<link>http://mrtopf.de/blog/de/gesundheitssystem-quo-vadis/comment-page-1/#comment-6087</link>
		<dc:creator>Episode 15 &#8211; Web of Identities</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 12:15:00 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Christian&#8217;s Post zum Thema &#8216;Gesundheitswesen Quo Vadis&#8217; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Christian&#8217;s Post zum Thema &#8216;Gesundheitswesen Quo Vadis&#8217; [...]</p>
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	<item>
		<title>By: Dr. Dietmar Krause</title>
		<link>http://mrtopf.de/blog/de/gesundheitssystem-quo-vadis/comment-page-1/#comment-6084</link>
		<dc:creator>Dr. Dietmar Krause</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 12:57:57 +0000</pubDate>
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		<description>Noch rasch ein Nachtrag. Zu der Dezentralen Speicherung hab ich schon mal was geschrieben: 
http://dietmarkrause.wordpress.com/2009/06/25/elektronische-gesundheitskarte-absage-fur-usb-sticks-ergebnisse-einer-neuen-studie/

Das alles meint natürlich die *alleinige* dezentrale Speicherung. Schon heute kannst du ja Kopien deiner Daten mit nach Hause nehemen, z.B. eine CD mit deinen Röntgenaufnahmen. Das wird sicher in Zukunft auch so sein. Juristisch relevant ist aber nur die zentrale Speicherung.  Es geht auch um die Verantwortung für den Verlust der Daten. Außerdem sind die Daten nicht statisch, wie z.B. ein Fingerabdruck oder etwas dergleichen. Die Daten müssen ja verfügbar sein für den der drauf zugreifen darf. 


Dr.Dietmar Krause</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch rasch ein Nachtrag. Zu der Dezentralen Speicherung hab ich schon mal was geschrieben:<br />
<a href="http://dietmarkrause.wordpress.com/2009/06/25/elektronische-gesundheitskarte-absage-fur-usb-sticks-ergebnisse-einer-neuen-studie/" rel="nofollow">http://dietmarkrause.wordpress.com/2009/06/25/elektronische-gesundheitskarte-absage-fur-usb-sticks-ergebnisse-einer-neuen-studie/</a></p>
<p>Das alles meint natürlich die *alleinige* dezentrale Speicherung. Schon heute kannst du ja Kopien deiner Daten mit nach Hause nehemen, z.B. eine CD mit deinen Röntgenaufnahmen. Das wird sicher in Zukunft auch so sein. Juristisch relevant ist aber nur die zentrale Speicherung.  Es geht auch um die Verantwortung für den Verlust der Daten. Außerdem sind die Daten nicht statisch, wie z.B. ein Fingerabdruck oder etwas dergleichen. Die Daten müssen ja verfügbar sein für den der drauf zugreifen darf. </p>
<p>Dr.Dietmar Krause</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Christian Scholz</title>
		<link>http://mrtopf.de/blog/de/gesundheitssystem-quo-vadis/comment-page-1/#comment-6083</link>
		<dc:creator>Christian Scholz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 12:08:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mrtopf.de/blog/de/gesundheitssystem-quo-vadis/#comment-6083</guid>
		<description>Erstmal vielen Dank für die vielen Hinweise und Links. In HL7 habe ich auch mal reingeschaut und schön zu sehen, dass das XML ist und damit einfach verarbeitbar. Die Stellungnahme der gematik muss ich nochmal in Ruhe durchlesen. Mir ist bislang z.B. noch nicht klar, ob man die dezentrale Speicherung denn nun ablehnt oder noch weiter untersuchen müsste. Auch ist mir unklar, ob das Patientenfach (das ist deutsch für Datenexport bzw einsicht) denn mit dabei ist oder auch noch weiter untersucht werden muss.

Zentral scheint mir aber doch auch ein wenig zu bedeuten: Unter den Regeln des Verbundes, der das alles definiert. Und wenn man also keine dezentrale Speicherung will, bleibt ja nur zentral ;-)

Ansonsten verstehe ich schon, dass man die Daten nicht verändern können soll, aber das könnte man ja mit Signaturen und Versionierung entsprechend lösen. Wenn der Arzt keine Signatur eines anderen Arztes sieht, ist man dann halt etwas vorsichtiger. EIne eigene Speicherung von Daten wäre ja auch zu wünschen, wie z.B. selbt gemessene Blutdruckwerte, Ernährungsprotokoll usw.

Was den Export betrifft ist mir, wie gesagt, noch nicht so ganz klar, ob es den geben soll und in welcher Form. Wenn es den in z.B. HL7 geben würde, könnte ich ja meine Daten doch selbst speichern, nur eben würde das nicht der Weg sein, auf dem der Arzt dann zugreift. Ich könnte sie aber ja auf Wunsch teilweise sozialen Netzwerken mit entsprechenden Zusatzfunktionen zugänglich machen. Die Frage wäre nur noch, was das Gesetz dazu sagt und hier scheint ja Deutschland immer bestimmen zu wollen, was für den Einzelnen gut ist ohne ihn zu fragen (z.B. dass man generell solche Daten nicht speichern darf, egal ob der User das nun will oder nicht). Aber dazu steht ja auf etwas in der Stellungnahme meine ich (werde ich also noch lesen).

Aber wie gesagt, vielen Dank für die Infos. Sieht ja so schlecht nicht aus, aber an der Offenheit des ganzen und dem Patienten im Mittelpunkt habe ich immer noch so ein bisschen meine Zweifel. Aber wir stehen ja auch erst am Anfang.

(schön wäre natürlich auch noch, wenn es da offene Gruppen gäbe, wo man mitdiskutieren könnte)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmal vielen Dank für die vielen Hinweise und Links. In HL7 habe ich auch mal reingeschaut und schön zu sehen, dass das XML ist und damit einfach verarbeitbar. Die Stellungnahme der gematik muss ich nochmal in Ruhe durchlesen. Mir ist bislang z.B. noch nicht klar, ob man die dezentrale Speicherung denn nun ablehnt oder noch weiter untersuchen müsste. Auch ist mir unklar, ob das Patientenfach (das ist deutsch für Datenexport bzw einsicht) denn mit dabei ist oder auch noch weiter untersucht werden muss.</p>
<p>Zentral scheint mir aber doch auch ein wenig zu bedeuten: Unter den Regeln des Verbundes, der das alles definiert. Und wenn man also keine dezentrale Speicherung will, bleibt ja nur zentral <img src='http://mrtopf.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ansonsten verstehe ich schon, dass man die Daten nicht verändern können soll, aber das könnte man ja mit Signaturen und Versionierung entsprechend lösen. Wenn der Arzt keine Signatur eines anderen Arztes sieht, ist man dann halt etwas vorsichtiger. EIne eigene Speicherung von Daten wäre ja auch zu wünschen, wie z.B. selbt gemessene Blutdruckwerte, Ernährungsprotokoll usw.</p>
<p>Was den Export betrifft ist mir, wie gesagt, noch nicht so ganz klar, ob es den geben soll und in welcher Form. Wenn es den in z.B. HL7 geben würde, könnte ich ja meine Daten doch selbst speichern, nur eben würde das nicht der Weg sein, auf dem der Arzt dann zugreift. Ich könnte sie aber ja auf Wunsch teilweise sozialen Netzwerken mit entsprechenden Zusatzfunktionen zugänglich machen. Die Frage wäre nur noch, was das Gesetz dazu sagt und hier scheint ja Deutschland immer bestimmen zu wollen, was für den Einzelnen gut ist ohne ihn zu fragen (z.B. dass man generell solche Daten nicht speichern darf, egal ob der User das nun will oder nicht). Aber dazu steht ja auf etwas in der Stellungnahme meine ich (werde ich also noch lesen).</p>
<p>Aber wie gesagt, vielen Dank für die Infos. Sieht ja so schlecht nicht aus, aber an der Offenheit des ganzen und dem Patienten im Mittelpunkt habe ich immer noch so ein bisschen meine Zweifel. Aber wir stehen ja auch erst am Anfang.</p>
<p>(schön wäre natürlich auch noch, wenn es da offene Gruppen gäbe, wo man mitdiskutieren könnte)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Dr. Dietmar Krause</title>
		<link>http://mrtopf.de/blog/de/gesundheitssystem-quo-vadis/comment-page-1/#comment-6079</link>
		<dc:creator>Dr. Dietmar Krause</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 16:37:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mrtopf.de/blog/de/gesundheitssystem-quo-vadis/#comment-6079</guid>
		<description>2. Teil:
3. zum selbsthosten gibt es eine Stellungnahme der gematik: http://www.gematik.de/upload/Untersuchung_Dezentrale_Speichermedien__4879.pdf
dabei geht es um die Idee der USB Stix als Speicher, dies, sowie das selbsthosten wird abgelehnt.
4. zentral bedeutet vor allem Standardisiert, das heisst einheitliche Standards. Es wird wohl auf HL7 rauslaufen (http://de.wikipedia.org/wiki/HL7), ist aber noch nicht abschließend geklärt. Es gibt einen Industriverband der einen Quasistandard etabliert, auch Weltweit. http://www.vhitg.de/vhitg/int/02_News_Presse/News.php
Die Daten sind hochverschlüsselt auf Servern abgelegt. Wie erwähnt nur die Daten, die der Patient explizit da gespeichert sehen will. 
Ich habe in meinem blog einiges dazu geschrieben, manches ist noch in Arbeit. 
http://dietmarkrause.wordpress.com/

Dr. Dietmar Krause</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>2. Teil:<br />
3. zum selbsthosten gibt es eine Stellungnahme der gematik: <a href="http://www.gematik.de/upload/Untersuchung_Dezentrale_Speichermedien__4879.pdf" rel="nofollow">http://www.gematik.de/upload/Untersuchung_Dezentrale_Speichermedien__4879.pdf</a><br />
dabei geht es um die Idee der USB Stix als Speicher, dies, sowie das selbsthosten wird abgelehnt.<br />
4. zentral bedeutet vor allem Standardisiert, das heisst einheitliche Standards. Es wird wohl auf HL7 rauslaufen (http://de.wikipedia.org/wiki/HL7), ist aber noch nicht abschließend geklärt. Es gibt einen Industriverband der einen Quasistandard etabliert, auch Weltweit. <a href="http://www.vhitg.de/vhitg/int/02_News_Presse/News.php" rel="nofollow">http://www.vhitg.de/vhitg/int/02_News_Presse/News.php</a><br />
Die Daten sind hochverschlüsselt auf Servern abgelegt. Wie erwähnt nur die Daten, die der Patient explizit da gespeichert sehen will.<br />
Ich habe in meinem blog einiges dazu geschrieben, manches ist noch in Arbeit.<br />
<a href="http://dietmarkrause.wordpress.com/" rel="nofollow">http://dietmarkrause.wordpress.com/</a></p>
<p>Dr. Dietmar Krause</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Dr. Dietmar Krause</title>
		<link>http://mrtopf.de/blog/de/gesundheitssystem-quo-vadis/comment-page-1/#comment-6078</link>
		<dc:creator>Dr. Dietmar Krause</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 16:37:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mrtopf.de/blog/de/gesundheitssystem-quo-vadis/#comment-6078</guid>
		<description>ich habe irgendwie versucht ein längeres statement hier zu posten..... aber es erscheint nicht, ein weiterer Versuch wird abgeblockt vom System.... "repost" (?). Ggf. war es zu lang? Ich versuche er daher erneut in 2 Teilen. 
1. Teil: 
******************
Zu den Fragen: 
1. die gematik ist für die Spezifikationen zuständig. Soweit mir bekannt ist abschließendendes hierzu noch nicht veröffentlicht worden. 
2. Die Akte wird nur in der Arztpraxis generiert und zwar mit Hilfe des Patienten. Medizinische Informationen legt der Arzt mit Hilfe des Patienten auf einem Server ab, von dem sich sein Kollege die Daten abholen kann. Natürlich geht das nur, wenn der Patient zustimmt. Dieser muss sowohl dem ersten Arzt erlauben, die Informationen abzulegen, als auch dem zweiten Doktor genehmigen, sie zu lesen.
Niemand kann gezwungen werden, hoch sensible Daten über sich selbst der Öffentlichkeit preiszugeben. Deswegen sind sich Politik und Ärzteschaft einig: Der Patient muss Herr seiner Daten bleiben. Er kann sich der elektronischen Patientenakte total verweigern, nur bestimmten Ärzten den Zugang zu bestimmten Daten gewähren, einzelne Daten löschen – allerdings keine Daten manipulieren. Nur so lässt sich Akzeptanz für die elektronische Patientenakte erzielen.
Für die jeweiligen Zugriffe sind nötig: die eGK, der HBA des Arztes (elektronischer Heilberufeausweis, Signaturkarte) sowie beide PINs, jeweils 6 stellig in einem speziellen eGK Lesegerät, dass sich technisch mit einer SMC KArte gegenüber dem abgeschlossenen Onlinesystem ausweisen muß. 
.....
Dr. Krause</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich habe irgendwie versucht ein längeres statement hier zu posten&#8230;.. aber es erscheint nicht, ein weiterer Versuch wird abgeblockt vom System&#8230;. &#8220;repost&#8221; (?). Ggf. war es zu lang? Ich versuche er daher erneut in 2 Teilen.<br />
1. Teil:<br />
******************<br />
Zu den Fragen:<br />
1. die gematik ist für die Spezifikationen zuständig. Soweit mir bekannt ist abschließendendes hierzu noch nicht veröffentlicht worden.<br />
2. Die Akte wird nur in der Arztpraxis generiert und zwar mit Hilfe des Patienten. Medizinische Informationen legt der Arzt mit Hilfe des Patienten auf einem Server ab, von dem sich sein Kollege die Daten abholen kann. Natürlich geht das nur, wenn der Patient zustimmt. Dieser muss sowohl dem ersten Arzt erlauben, die Informationen abzulegen, als auch dem zweiten Doktor genehmigen, sie zu lesen.<br />
Niemand kann gezwungen werden, hoch sensible Daten über sich selbst der Öffentlichkeit preiszugeben. Deswegen sind sich Politik und Ärzteschaft einig: Der Patient muss Herr seiner Daten bleiben. Er kann sich der elektronischen Patientenakte total verweigern, nur bestimmten Ärzten den Zugang zu bestimmten Daten gewähren, einzelne Daten löschen – allerdings keine Daten manipulieren. Nur so lässt sich Akzeptanz für die elektronische Patientenakte erzielen.<br />
Für die jeweiligen Zugriffe sind nötig: die eGK, der HBA des Arztes (elektronischer Heilberufeausweis, Signaturkarte) sowie beide PINs, jeweils 6 stellig in einem speziellen eGK Lesegerät, dass sich technisch mit einer SMC KArte gegenüber dem abgeschlossenen Onlinesystem ausweisen muß.<br />
&#8230;..<br />
Dr. Krause</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Christian Scholz</title>
		<link>http://mrtopf.de/blog/de/gesundheitssystem-quo-vadis/comment-page-1/#comment-6066</link>
		<dc:creator>Christian Scholz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 19:44:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mrtopf.de/blog/de/gesundheitssystem-quo-vadis/#comment-6066</guid>
		<description>Danke für Deinen Kommentar!

Bzgl. der Akte kommt es aber natürlich darauf an, wie die diese genau funktioniert, also vor allem wie offen sie ist und ob z.B. auch die Spezifikation offen ist? Daher wären meine Fragen:

- Wer definiert, wie diese Akte funktioniert?
- Welche Verfahren zur Identifikation können eingesetzt werden? Kann ich mich per OpenID authorisieren?
- Kann ich meine eigenen Daten auch selbst hosten und per standardisierter Schnittstelle zur Verfügung stellen, möglichst per Web-Standards wie OpenID, OAuth, REST?
- Da ich "zentralisiert" lese, lese ich direkt auch mit "teuer", "nicht interoperabel", "wenig Wettbewerb". Ist dem so oder was bedeutet "zentral" genau?

Und wo genau gibt es weitere Infos dazu, vor allem zu den eingesetzten Verfahren und Standards? Kann man bei der Standardisierung mitmachen? Wie offen ist der ganze Prozess?

Es wäre super, wenn Du mir diese Fragen (so möglich) noch beantworten könntest, denn das Ganze wird IMHO nur dann in Richtung "engaged patient" funktionieren, wenn das System hinreichend offen ist und man nicht neue Datensilos baut. Ich sehe das nämlich erstmal von der Technik nicht anders als ein Teil meines Profils in einem sozialen Netzwerk, nur dass es vielleicht nicht ganz so öffentlich ist. Man sollte aber trotzdem seine Daten einfach von Anbieter zu Anbieter portieren können.

Wenn die Datenbasis erstmal gegeben ist, können auch viele Drittanbieter diese Daten nutzen und viele weitere, nützliche Online-Services bauen. Eben halt sowas wie patientslikeme.com, nur vielleicht etwas weitergehend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für Deinen Kommentar!</p>
<p>Bzgl. der Akte kommt es aber natürlich darauf an, wie die diese genau funktioniert, also vor allem wie offen sie ist und ob z.B. auch die Spezifikation offen ist? Daher wären meine Fragen:</p>
<p>- Wer definiert, wie diese Akte funktioniert?<br />
- Welche Verfahren zur Identifikation können eingesetzt werden? Kann ich mich per OpenID authorisieren?<br />
- Kann ich meine eigenen Daten auch selbst hosten und per standardisierter Schnittstelle zur Verfügung stellen, möglichst per Web-Standards wie OpenID, OAuth, REST?<br />
- Da ich &#8220;zentralisiert&#8221; lese, lese ich direkt auch mit &#8220;teuer&#8221;, &#8220;nicht interoperabel&#8221;, &#8220;wenig Wettbewerb&#8221;. Ist dem so oder was bedeutet &#8220;zentral&#8221; genau?</p>
<p>Und wo genau gibt es weitere Infos dazu, vor allem zu den eingesetzten Verfahren und Standards? Kann man bei der Standardisierung mitmachen? Wie offen ist der ganze Prozess?</p>
<p>Es wäre super, wenn Du mir diese Fragen (so möglich) noch beantworten könntest, denn das Ganze wird IMHO nur dann in Richtung &#8220;engaged patient&#8221; funktionieren, wenn das System hinreichend offen ist und man nicht neue Datensilos baut. Ich sehe das nämlich erstmal von der Technik nicht anders als ein Teil meines Profils in einem sozialen Netzwerk, nur dass es vielleicht nicht ganz so öffentlich ist. Man sollte aber trotzdem seine Daten einfach von Anbieter zu Anbieter portieren können.</p>
<p>Wenn die Datenbasis erstmal gegeben ist, können auch viele Drittanbieter diese Daten nutzen und viele weitere, nützliche Online-Services bauen. Eben halt sowas wie patientslikeme.com, nur vielleicht etwas weitergehend.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Dr. Dietmar Krause</title>
		<link>http://mrtopf.de/blog/de/gesundheitssystem-quo-vadis/comment-page-1/#comment-6065</link>
		<dc:creator>Dr. Dietmar Krause</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 16:46:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mrtopf.de/blog/de/gesundheitssystem-quo-vadis/#comment-6065</guid>
		<description>Dein Artikel lese ich als klares Statement für eine elektronische Patientenakte. Die wird eine zentrale, aber freiwillige Anwendung der elektronischen Gesundheitsakte sein. Da wird auf Wunsch, und nur wenn du willst und es mit deiner PIN absegnest, eine solche Akte erzeugt und Infos, die du und nur du willst gespeichert. Du kannst alls löschen, einzeln löschen, bestimmen wer was sehen darf nur eines kannst du nicht, etwas ändern ("frisieren"). Eine weitere Anwendung ist eine Überwachung alles Medikamente, die aufgeschrieben bekommst (auch freiwillig, muss man freischalten), da wird automatisch nachgeshen, ob sich auch alles miteinander verträgt, was du von deinen 4 Ärzten aufgeschrieben bekommst......
In der Akte können übrigens auch Röntgenbilder gespeichert werden. 
Die eGK zumindets so, wie sie gedacht ist in einigen Jahren ist die Lösung für viele deiner Probleme.

Dr.Krause</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dein Artikel lese ich als klares Statement für eine elektronische Patientenakte. Die wird eine zentrale, aber freiwillige Anwendung der elektronischen Gesundheitsakte sein. Da wird auf Wunsch, und nur wenn du willst und es mit deiner PIN absegnest, eine solche Akte erzeugt und Infos, die du und nur du willst gespeichert. Du kannst alls löschen, einzeln löschen, bestimmen wer was sehen darf nur eines kannst du nicht, etwas ändern (&#8221;frisieren&#8221;). Eine weitere Anwendung ist eine Überwachung alles Medikamente, die aufgeschrieben bekommst (auch freiwillig, muss man freischalten), da wird automatisch nachgeshen, ob sich auch alles miteinander verträgt, was du von deinen 4 Ärzten aufgeschrieben bekommst&#8230;&#8230;<br />
In der Akte können übrigens auch Röntgenbilder gespeichert werden.<br />
Die eGK zumindets so, wie sie gedacht ist in einigen Jahren ist die Lösung für viele deiner Probleme.</p>
<p>Dr.Krause</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Christian Scholz</title>
		<link>http://mrtopf.de/blog/de/gesundheitssystem-quo-vadis/comment-page-1/#comment-6063</link>
		<dc:creator>Christian Scholz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 12:19:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mrtopf.de/blog/de/gesundheitssystem-quo-vadis/#comment-6063</guid>
		<description>Klar, ich kann alle Orte abklappern und mir meine Akten, Röntgenbilder usw. aushändigen lassen. Nur ob ich dann wieder die Zeit habe, das alles einzutippen, ist auch die Frage. Und was macht man mit recht grossen Thorax-Aufnahmen? Da weiss ich ja nichtmal, ob man da mit einem Scanner-Abbild was anfangen kann zumal der Scanner schon was größer sein muss.

Aber sicherlich könnte man so ein Projekt aufziehen, was vielleicht keine 3D-Animationen macht (was ja wohl kaum diagnostischen Wert hätte, wenn man es nicht direkt an einen Apparat zur Colonskopie angeschlossen wird der auch weiss, wo genau sich die Kamera befindet. Ausserdem muss natürlich eine Kamera überhaupt vorhanden sein und nicht nur eine Optik.

Was man sicherlich aufziehen könnte, wäre aber so etwas in der Art wie Google Health oder patientslikeme.com. Wenn so etwas populär werden würde, dann fallen vielleicht ja auch ein paar Standards ab, denn man will ja nach Möglichkeit die Daten automatisiert einlesen. Zusammenarbeit mit Uni-Kliniken mag da auch helfen. 

Wo ich aber eher das Problem sehe ist der Datenschutz. Da sind wir in Deutschland ja sehr drauf bedacht und wenn man das mit unserer Mentalität verbindet, erstmal alles negativ zu sehen, dann gäbe ich einem solchen Portal eigentlich eher wenig Chancen. Man kann das natürlich für sich selbst machen, aber dann ist ja der Implementierungsaufwand etwas gross.

Dann also lieber alle Akten selbst zusammentragen und hoffen, dass man sie in 10 Jahren auch noch findet ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, ich kann alle Orte abklappern und mir meine Akten, Röntgenbilder usw. aushändigen lassen. Nur ob ich dann wieder die Zeit habe, das alles einzutippen, ist auch die Frage. Und was macht man mit recht grossen Thorax-Aufnahmen? Da weiss ich ja nichtmal, ob man da mit einem Scanner-Abbild was anfangen kann zumal der Scanner schon was größer sein muss.</p>
<p>Aber sicherlich könnte man so ein Projekt aufziehen, was vielleicht keine 3D-Animationen macht (was ja wohl kaum diagnostischen Wert hätte, wenn man es nicht direkt an einen Apparat zur Colonskopie angeschlossen wird der auch weiss, wo genau sich die Kamera befindet. Ausserdem muss natürlich eine Kamera überhaupt vorhanden sein und nicht nur eine Optik.</p>
<p>Was man sicherlich aufziehen könnte, wäre aber so etwas in der Art wie Google Health oder patientslikeme.com. Wenn so etwas populär werden würde, dann fallen vielleicht ja auch ein paar Standards ab, denn man will ja nach Möglichkeit die Daten automatisiert einlesen. Zusammenarbeit mit Uni-Kliniken mag da auch helfen. </p>
<p>Wo ich aber eher das Problem sehe ist der Datenschutz. Da sind wir in Deutschland ja sehr drauf bedacht und wenn man das mit unserer Mentalität verbindet, erstmal alles negativ zu sehen, dann gäbe ich einem solchen Portal eigentlich eher wenig Chancen. Man kann das natürlich für sich selbst machen, aber dann ist ja der Implementierungsaufwand etwas gross.</p>
<p>Dann also lieber alle Akten selbst zusammentragen und hoffen, dass man sie in 10 Jahren auch noch findet <img src='http://mrtopf.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Daniel</title>
		<link>http://mrtopf.de/blog/de/gesundheitssystem-quo-vadis/comment-page-1/#comment-6060</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 23:08:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mrtopf.de/blog/de/gesundheitssystem-quo-vadis/#comment-6060</guid>
		<description>Mein Vorschlag: Selbst ist der Patient - Eigene Akte digitalisieren, auf deinen (immer bereiten) Mini Computer packen und den nächsten Onkel Doc mit ner 3D Fahrt durch deinen Darm beeindrucken. Encryption, die RIA und das Geschäftsmodell kommt dann von ganz allein. Man müsste halt mal 8 Tage Zeit haben um das kurz mal zu bauen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Vorschlag: Selbst ist der Patient - Eigene Akte digitalisieren, auf deinen (immer bereiten) Mini Computer packen und den nächsten Onkel Doc mit ner 3D Fahrt durch deinen Darm beeindrucken. Encryption, die RIA und das Geschäftsmodell kommt dann von ganz allein. Man müsste halt mal 8 Tage Zeit haben um das kurz mal zu bauen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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