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TOPFtäglich #34, 4.8.2008: Der richtig harte Terrorismus!

by Christian Scholz on August 5, 2008

There is a different form of terrorism going on done throughout our society.. The really hard stuff!

Es gibt den weichen Terrorismus und den harten Terrorismus und um letzteren geht es hier!

(Link zum Video)

Shownotes

Experiment gescheitert
Und weg ist der Laptop…
Und die Abfuhr…

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5 comments

Das sind des Zöllners Freunde:

1) http://www.truecrypt.org/
2) http://www.gnupg.org/index.de.html

Ansonsten: Das schrammeligste Notebook mitnehmen, bei dem es niemandem Leid tut, wenn man es abgenommen bekommt. Aber Achtung: Nicht so welche, bei denen Akkus aufgrund eines Fehlers explodieren könnten.

by xida on 5.8.2008 at 03:08. Reply #

Ich denke nicht, dass das Modell des Verkaufens von Musik ausgedient hat. Nur ist 1 € pro Lied momentan einfach noch zu hoch. Würde ein Lied gerade mal 10 oder 20 ct. kosten, sähe die Welt schon wieder anders aus. Apple kann deswegen 1 € pro Lied nehmen, weil es momentan konkurrenzlos dasteht und weil natürlich die Plattenfirmen eine gehörige Portion des Kuchens abhaben wollen. Viele Künstler sehen jedenfalls vergleichsweise wenig von dem Erlös aus Plattenverkäufen (sei es nun on- oder offline).

Der Witz ist ja, dass man dank Internet Musik auch ohne den Wasserkopf der Plattenfirma vertreiben kann, und meine Vermutung ist, vermutlich sogar um einiges billiger. Die ganzen Abmahnungen der Plattenfirmen sieht für mich deswegen aus wie der verzweifelte Versuch, die Bedeutung einer langsam untergehenden Industrie zu zementieren.

Wer die Zeichen der Zeit erkannt hat, der wird — so glaube ich — feststellen, dass man die Leute heutzutage mit Verantstaltungen locken kann (Konzerte, Inszenierungen und in Sachen Film das gute alte Kino oder mal eine OpenAir-Vorstellung). Das gute alte "box office" sollte sich hingegen mit dem FileSharing arrangieren. Das geht v.a. über den Preis. Hält man die Hürde zum legalen Kauf bewusst niedrig werden viele Leute gerne kaufen.

by Philipp von Weitersh on 5.8.2008 at 17:40. Reply #

Bei dem Gedanken, dass die Welt des Musikverkaufes bei Preisen zwischen 10-20 Cent anders aussähe, bin ich mir nicht so sicher.
Grund dafür ist folgender Artikel: http://createordie.de/cod/news/Nur-illegal-getaus…
Ich glaube, "Usability" spielt auch eine große Rolle. Filesharing-Programme haben sehr viele Leute bereits installiert, sie sind einfach zu handhaben, praktisch, zuverlässig UND die Leute kennen diese bereits und haben sich längstens dran gewöhnt.

by xida on 5.8.2008 at 19:44. Reply #

Das ist natürlich richtig, aber iTunes ist auf vielen Rechnern dank der Popularität von iPod und iPhone auch installiert und das Kaufen von Musik dort strapaziert die Muskeln des Zeigefingers kaum. Der Trick ist, dass v.a. Jugendliche gerne mal 10 bis 20 ct. ausgeben. Sie machen das ja fast stündlich mit SMS. Warum also nicht auch mal eben ein Lied kaufen. Und noch eins. Und noch eins.

by Philipp von Weitersh on 5.8.2008 at 19:53. Reply #

Es wurde (oder wird noch?) ja auch mal die Kulturflatrate diskutiert und wir hatten dazu ja einige sehr interessante Diskussionen beim Barcamp Essen, wo das sone Art Schwerpunkt war:
http://mrtopf.de/blog/web20/topfshow-6-barcamp-ru…
http://mrtopf.de/blog/de/topfshow-7-die-zukunft-d…

Was für mich persönlich natürlich auch ne Rolle spielt, ist die Musik einfach verwenden zu dürfen, z.B. in einem Podcast. Solange wir aber Services haben (habe leider den Namen vergessen) wo die Musikindustrie es zwar erlaubt, die Musik umsonst zu streamen, dann aber wieder nicht, sie auch zu verkaufen, solange wird es für sie bergab gehen. Das liegt natürlich nicht an diesem Service sondern an den Lizenzen die man für einen solchen bekommt und anscheinend sind die nicht dazu ausgelegt, Musik auch wirklich zu verkaufen.

Und mit den Veranstaltungen (d.h. also ein Erlebnis zu verkaufen und vielleicht auch nochmal nen T-Shirt dazu) hast Du natürlich Recht. Ansonsten wird aber wohl auch Filesharing nie gänzlich verschwinden.

Was mir nur ein bisschen Sorge bereitet ist, dass die Not der Musikindustrie uns sehr in Richtung Überwachungsstaat bringt, bzw. uns eigentlich schon über die Grenze geschoben hat.

Andererseits gibt's aber ja auch Rückschläge für RIAA und Konsorten:
http://www.heise.de/newsticker/US-Richter-deutet-…

Da wird man die Verhältnismässigkeit von 222.000 US$ für 24 gesharte Dateien vielleicht auch wieder zurechtrücken.

by Christian Scholz on 5.8.2008 at 20:22. Reply #

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