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Barcamp-Reflektionen

A short summary and reflections of my recent visit of the Barcamp Ruhr 2, which again has been a very nice Barcamp!

Taxifahr’n

Ja, wenn man nach Essen fährt, dann kann man was erleben. So scheint es mir z.B. irgendwie, dass einem die Taxi-Fahrer in Essen immer ihre Lebensgeschichte erzählen. So ist z.B. der Vater meines Taxi-Fahrers vor 4 Jahren verstorben. Und ich meine auch, es wäre letztes Jahr in Essen gewesen, wo mir der Fahrer davon berichtet hat, wie er den Krebs besiegte. Essen also eine Stadt der Schicksale?

Aber nicht nur die Lebensgeschichte bekommt man erzählt, auch wird verwundert gefragt, was man denn in Essen mache? Ob denn mal wieder eine Kongress oder sowas sei (wobei man natürlich dann erklären kann, was ein Barcamp ist).

Und genau, das Barcamp Ruhr 2 fand statt, und zwar wie auch letztes Jahr in der recht passenden Örtlichkeit des Unperfekthauses. Wie auch letztes Jahr hat es mir sehr gut gefallen, wenn ich auch das letzte vielleicht vom Thema her einen Ticken interessanter fand (da man das Thema Musik im Netz etc. nicht so oft vorgesetzt bekommt und auch interessante Leute zu diesem Thema vor Ort waren). Trotzdem war es natürlich wieder sehr schön und daher vielen Dank an die Organisatoren und die Sponsoren!

Ein paar Leute trifft man natürlich notgedrungen auch, so z.B. durfte ich meinen Co-Podcaster Matthias Pfefferle endlich auch mal persönlich kennenlernen. 

G1

Und nicht nur das, auch das G1-Handy durfte ich kennenlernen und war leider nicht so begeistert. So wundert es einen ja schon, dass es nicht ins Querformat wechselt, wenn man es horizontal hält. Dies passiert nur, wenn man die Tastatur aufmacht, sehr seltsam. Aber es hat eine Tastatur, was ich als Pluspunkt werte. Und auch ein paar Tasten und einen Trackball, so dass man beim Scrollen z.B. nicht dauerend den Screen verdeckt (wie beim iPhone/iPod touch).

Dennoch fehlt dem ganzen der Pfiff und das Emotionale, wie Florian Bailey, Ingo DiBella und ich auf dem Flur feststellten. Warum gibt es keinen Hersteller, wo das Handy auch mal wieder was besonderes und abseits des Standard-Handy-Designs liegt? Wieso schafft es keiner, den User emotional stärker zu binden, so dass der ganze Bekanntenkreis ohne weiteres zutun infiziert wird?

Und wieso ist es immer nur Apple, die sowas schaffen?

Rätsel über Rätsel, die vielleicht noch nach einer Barcamp-Session zum Thema rufen.

Zum Schluss noch ein Hinweis für Leute mit Namensschild an Telekom-Band: Beim Segafredo im Karstadt war man dadurch etwas verwirrt und wollte mir schon den Mitarbeiterpreis berechnen. So ein Barcamp lohnt sich halt! ;-)

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