BarCamps gehören der Community und das muss so bleiben - mrtopf.demrtopf.de

BarCamps gehören der Community und das muss so bleiben

BarCamps are a somewhat endangered species here in Germany, writes Franz Patzig, one of the pioneers of the BarCamp scene here in Germany. Reasons are wrong PR about what a BarCamp is or putting it into the wrong context. As it’s a format created by a community we shouldn’t just ignore that but act accordingly to stop this development. Otherwise the format might die.

Mein Stadtmitbewohner Franz hat drüben bei sich einen kritischen Bericht zur Lage der BarCamps. Ihm geht es um die unwillentliche oder willentliche Vereinnahmung des Begriffs BarCamp, indem falsch erklärt wird, was ein BarCamp ausmacht oder diese aber in für BarCamps unpassenden Umfeldern stattfinden. Beides schadet dem, was ein BarCamp eigentlich ausmachen sollte.

So schreibt er:

Dabei geraten die eigentlichen Werte die ein BarCamp ausmacht, immer mehr aus dem Blickfeld. Jeder versucht nur noch auf den Hipness-Zug aufzuspringen und Geld zu machen, sich im Glanz des Formats zu sonnen, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, warum und woraus BarCamp eigentlich entstanden ist.

Und wir als Community, die dieses Format aufgebaut und definiert haben (wobei es sicherlich in jedem Land auch leicht anders definiert wird), müssen dieses Format schützen.

Franz schreibt:

Ich glaube, dass es noch nicht zu spät ist. Holen wir es uns zurück! Dazu gehört, dass wenn Dinge in die falsche Richtung gehen, erst leise und zur Not auch laut drüber geredet wird. Das mit den Füßen abgestimmt wird. Dass man sich zu einer Veranstaltung gar nicht erst anmeldet. Werdet aktiv, redet darüber, zeigt auf wo die Grenzen sind. Ich bin sicher das wird funktionieren!

Beispiele nennt er (noch) nicht, aber wenn euch eines über den Weg läuft, dann handelt!

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13 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: LostFocus » Blog Archive » BarCamPR

  2. Aktuelles Beispiel sind wohl die beiden "Barcamps" der Messe Berlin:

    openpr.de/news/319512/BarCamps-auf-IT-Profits-mit-200-Anmeldungen.html

  3. @tim: soweit ich weiss kommt zumidenst ein camp aus der szene, das andere weiss ich nicht.
    das wirkt dann wenn die firmenPR damit fertig ist aber eben nicht mehr so.

    Wenn dann in 2 Jahren einer kommt: "Ach, Barcamps sind das diese Firmenwochenenden mit 2 Partys?" dann ist es zu spät.

    Matthias: BC ist ne Community Mark, d.h die Community hat die aufgabe sie zu verteidigen (wenn sie wert auf sie legt)

  4. Matthias: Es gibt ja keine Organisation, die BarCamps definiert und daher auch keinen, der das Trademark anmelden könnte.

    Aber selbst wenn, ich sehe auch Trademarks langwierig eigentlich als aussterbende Rasse an. Wenn man eine Community hat und ein Produkt oder eine Idee mit dieser weiterentwickeln will, dann sollten auch alle das Recht haben, diesen Namen zu verwenden, nicht nur die vielleicht initiierende Firma.

  5. Pingback: links for 2009-06-25 « Where is my towel?

  6. Pingback: Media-Blog » Blog Archive » BarCamps und die Zukunft: Offenheit vs. Kommerz (und die Idee einer BarCamp Foundation)

  7. Eigentlich ist das ein Chance! Barcamps z. B. im Park – ohne Rechner, ohne Projektor. Dafür inhaltlich dichter und mehr "grassroots". Positiv sehen und die Industrie ignorieren – es ist schließlich nicht der Name der es ausmacht… sondern die Teilnehmer.

  8. Au ja,

    gutterCamp in der Kanalisation.

    (Ist ja eh bald soweit, Australien sperrt Second Life und so…)

  9. Pingback: antischokke » BarCamp gekapert?

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